Über meine Kunst

Meine Kunst ist sehr vielseitig, und über die Jahre habe ich mit vielen unterschiedlichen Medien gearbeitet. Manche davon waren eine Zeit lang wichtig für mich, andere habe ich ausprobiert, mochte sie ... und habe sie dann wieder gehen lassen. Dazu gehören zum Beispiel Alkoholmarker und Acrylfarben. Heute zähle ich auch die digitale Kunst
dazu.

Viele Jahre habe ich fast ausschließlich digital gearbeitet. Anfang 2025 habe ich diesem Medium jedoch den Rücken gekehrt, weil sich diese Art zu arbeiten für mich persönlich irgendwann nicht mehr echt
angefühlt hat. Außerdem war ich selten wirklich zufrieden mit meinen Bildern. Im Digitalen lässt sich alles immer wieder verändern, verbessern und perfektionieren ... und genau das hat mir zunehmend den Boden unter den Füßen weggezogen. Wenn theoretisch alles perfekt sein kann, gibt es kaum noch einen Moment, in dem ein Bild wirklich abgeschlossen ist.

Digitales Arbeiten kann man sich sehr leicht machen: abpausen, spiegeln, duplizieren, verschieben, ausschneiden, nachbessern. All das sind Werkzeuge, die ich lange Zeit sehr geschätzt habe, die mir aber irgendwann nicht mehr gutgetan haben.

Für meine Tattoo-Designs nutze ich das digitale Medium weiterhin, denn dort ist es unschlagbar praktisch. Für meine freien Arbeiten bin ich jedoch irgendwann umgestiegen.

Was geblieben ist?

Aquarellfarben, Gouache und Farbstifte. Schwarze Fineliner in verschiedenen Stärken, schwarze und bunte Tusche sowie wasser-vermalbare Wachsmalstifte. Echte Farben- Papier zum Anfassen, Wasser, das manchmal macht, was es will, und Texturen, die aus dem Zusammenspiel dieser Materialien heraus entstehen.

Diese Arbeitsweise ist überraschend, unvorhersehbar und unperfekt – und genau das macht sie für mich einfach wunderschön.